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Andreas Kohlbacher Coaching

Impulse

Was dreißig Jahre Bank über Führung gelehrt haben

Drei Jahrzehnte in der Bank, viel davon in der Verantwortung für Menschen und Zahlen. Was davon bleibt, wenn man heute Führungskräfte begleitet.

Andreas Kohlbacher auf einer Winterwanderung, verschneite Berge im Hintergrund

Dreißig Jahre habe ich in der Bank gearbeitet, viele davon mit Verantwortung für ein Team und eine ganze Region. Die Zahlen waren dabei selten das Schwierige. Schwierig waren die Tage, an denen ein guter Mitarbeiter ging, an denen eine Entscheidung gegen den Widerstand getroffen werden musste, an denen ich selbst nicht weiterwusste und trotzdem Haltung zeigen sollte.

Zahlen kann man lernen, Vertrauen muss man verdienen

In der Bank dreht sich vieles um Sicherheit. Die wichtigsten Momente hatten trotzdem nie mit einer Bilanz zu tun. Sie hatten damit zu tun, ob die Menschen im Team mir vertraut haben. Vertrauen entsteht langsam, über viele kleine Entscheidungen, und es verschwindet schnell, wenn man einmal nicht zu seinem Wort steht.

Was ich heute weitergebe

Als Coach arbeite ich mit Führungskräften, die an einem ähnlichen Punkt stehen wie ich damals. Drei Dinge gebe ich fast immer mit:

  • Klarheit ist freundlich. Wer früh ausspricht, was Sache ist, erspart allen den langen Umweg.
  • Eine Entscheidung muss nicht perfekt sein, um gut zu sein. Wichtig ist, dass sie getroffen und ehrlich erklärt wird.
  • Die eigene Energie ist die wichtigste Ressource im Team. Wer selbst leer ist, kann niemanden tragen.

Das sind keine Modelle aus einem Seminar. Es ist das, was nach dreißig Jahren übrig bleibt, wenn man die Folien weglässt.

Wenn Sie gerade an einem solchen Punkt stehen, lade ich Sie zu einem unverbindlichen Erstgespräch ein. Oft beginnt die Klarheit schon dort.